Die Initiative

Unsere Initiative „Jeder hat ein Handicap“ steht für eine inklusive und barrierefreie Gesellschaft. Ralf Bockstedte, Gesicht und „Chairman“ der Initiative, steht dabei an vorderster Stelle. Obwohl er seit über 20 Jahren im Rollstuhl sitzt, meistert er seinen Alltag mit beeindruckender Entschlossenheit und großem Erfolg. Die Idee diese Initiative zu gründen existiert bereits seit längerem. Mit dem Ziel, als unabhängige Pattform Informationen zum Thema Inklusion und Barrierefreiheit zu bündeln und als kompetenter Ansprechpartner für Betroffene und die Öffentlichkeit zur Verfügung zu stehen. Mit eigenen Aktionen wollen wir außerdem aktiv helfen. Anfang 2015 begann die konkrete Planung. Jetzt, Ende Oktober 2015, präsentieren wir uns in der Öffentlichkeit.

Inklusion als gesellschaftliche Verpflichtung

Für unsere Initiative konnten wir bis heute ca. 50 Persönlichkeiten aus Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur gewinnen. Sie engagieren sich als Botschafter für uns und unsere Ziele in ihren persönlichen Netzwerken. Eine professionelle Infrastruktur und entschlossene Manpower ermöglichen es uns, im Rahmen unserer Strategie Maßnahmen umzusetzen, die helfen unsere Gesellschaft ein Stück positiv verändern. Dabei vertrauen wir auf eine wachsende Zahl von Förderern – Einzelpersonen, Unternehmen, Stiftungen und Golfclubs – die uns in vielfältigster Weise unterstützen. Gemeinsam engagieren wir uns für diese bedeutende gesellschaftspolitische Aufgabe. Lokal, regional, national und langfristig auch international. Die Initiative entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem unabhängigen Sprachrohr für Inklusion und Barrierefreiheit. Wir sind einzigartig, nicht nur weil wir unabhängig sind.

Wir sind weder Lobbyisten für irgendwelche Behindertenverbände, noch für den Behindertensport. Wir sind nicht ideologisch geprägt!“
 

Die Umsetzung unserer Ziele finanzieren wir aus Beiträgen unserer Förderer und durch Maßnahmen, die von uns entwickelt, vorfinanziert und vermarktet werden.

Warum engagieren wir uns im Golfsport?

Eines der ersten Themenfelder im Sport, das wir aktiv bearbeiten, ist der Golfsport. Der Chairman der Initiative, Ralf Bockstedte, ist selber leidenschaftlicher Golfspieler. Trotz seines Handicaps spielt er mit „normalen“ und anderen gehandicapten Golfern (z.B. querschnittsgelähmte Spieler mit entsprechenden technischen Hilfsgeräten) bei Meisterschaften. Motiviert und unterstützt von Vertretern des Deutschen Golf Verbandes (DGV), des Behinderten Golf Club e.V. (BGC), der Golf Management Verband Deutschland e.V. (GMVD) und der GOFUS, bei der sich ca. 500 aktive und ehemalige Fußballprofis für den guten Zweck engagieren, verfolgt die Initiative eine Strategie: Die „Demokratisierung“ des für Außenstehende immer noch als elitär geltenden Golfsports. Was heißt das konkret? Mit unseren Maßnahmen soll sich der Golfsport in der allgemeinen Wahrnehmung positiver ausprägen. Dies bezieht sich auf unterschiedliche Zielgruppen, angefangen bei Menschen mit Behinderung, Menschen in der Reha, Senioren und Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln.

Worin besteht die Arbeit der Initiative?

Unsere Maßnahmen werden aktiv dazu beitragen, dass Golfplätze barrierefrei umgebaut und gestaltet werden. Diese Maßnahme ermöglicht es Golf-Spielern und solchen die es werden wollen, trotz eines Handicaps (sei es beim Hören, Sehen, durch Amputationen oder Sitzen im Rollstuhl, durch Schlaganfälle, Krebserkrankungen, geistiger Behinderung, etc.), diesen Sport tatsächlich ausführen zu können. Gleichzeitig ermöglichen wir es den älteren Golf-Freunden, ihre Leidenschaft auch in hohem Alter nicht aufgeben zu müssen. Intensive Kommunikationsarbeit mit den Clubs, den Verbänden, der Politik, den Reha-Einrichtungen und der Healthcare-Branche sind die Grundvoraussetzung um die Umsetzung unserer Ziele zu erreichen.

Wir möchten die Golf-Clubs sensibilisieren. Dafür, dass die Öffnung des Sports gegenüber einem breiteren Publikum nicht nur ein Dienst an der Gesellschaft ist, sondern auch wirtschaftliche Potenziale bietet. Von diesen profitieren alle: Die Clubs, die Verbände und nicht zuletzt die Menschen. Mit und ohne Handicap.“

Kontakt

Sie würden gerne mehr über unsere Arbeit erfahren? Sie möchten sich aktiv als Förderer in die Initiative einbringen? Dann mailen Sie uns:

Die Homepage der Initiative